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Mini-/Mikro-KWK

kwk

(vom 07.02.2011)

Die kombinierte Strom- und Nutzwärmeproduktion, kurz KWK (= Kraft-Wärme-Kopplung), gilt als eine der wirksamsten Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Senkung der CO2-Emissionen. Aktuelle Klimaschutzziele und die Entwicklung der gesetzlichen Regelungen machen die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) zunehmend interessant. Im mittleren und größeren Leistungsbereich sind KWK-Technologien auf Erdgasbasis seit langem etabliert. Durch die gleichzeitige Erzeugung von Strom und Nutzwärme arbeiten solche Anlagen sehr effizient und mit hohen Gesamtwirkungsgraden: Sie können bis zu 90 % der eingesetzten Energie in nutzbare Energie umwandeln. Dabei unterscheidet man zwischen dem elektrischen und dem thermischen Wirkungsgrad. Gerade hinsichtlich der Erzeugung von (thermodynamisch) hochwertigem Strom weisen KWK-Anlagen gegenüber konventionellen Kraftwerken eine erheblich bessere Bilanz auf. Müsste der Strom einer KWK-Anlage in einem Kraftwerk erzeugt werden, wäre dafür im Schnitt das 2,6fache an Primärenergie (Primärenergiefaktor nach EnEV 2009) erforderlich. In Kraftwerken gehen bis zu zwei Drittel der eingesetzten Energie verloren. Kleine dezentrale KWK-Anlagen können Strom und Wärme direkt dort produzieren, wo sie benötigt werden. Das verringert nicht zuletzt die üblicherweise beim Stromtransport anfallenden Verluste. Insgesamt sparen KWK-Anlagen gegenüber der konventionellen, getrennten Erzeugung von Strom (in zentralen Kraftwerken) und Wärme (z. B. durch einen Heizkessel) bis zu 40 % Primärenergie ein. Gleichzeitig fällt deutlich weniger Kohlendioxid (CO2) an.

Quelle: E.ON Ruhrgas

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