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Die Stadtwerke Mühlhausen GmbH sieht sich gezwungen, die Erdgaspreise zum 01.07.2005 zu erhöhen.

(vom 29.06.2005)

Presse, Fernsehen und Rundfunk melden, dass sich derzeit öl- und Energiepreise auf Höchstniveau bewegen. Davon sind die Einkaufspreise für die Beschaffung des Erdgases nicht ausgenommen. Seit Beginn des Jahres 2005 führen die hohen Erdölpreise zeitversetzt zu weiter steigenden Kosten im Erdgas­einkauf. Der Gaspreis ist an den Heizölpreis gekoppelt. Diese seit Jahrzehnten bestehende Preisbindung an das Heizöl ist in langfristigen Lieferverträgen hinterlegt. Den Stadtwerken Mühlhausen und damit auch dem Endverbraucher bringt dies die Sicherheit, dass auch in Zeiten zunehmenden Energiehungers die Vertragspartner Liefertreue bewahren. Somit kann das Erdgas nicht dorthin umgeleitet werden, wo aktuell die höchsten Preise gezahlt werden.

Diese Verträge gewährleisten der Stadtwerke Mühlhausen GmbH die höchstmögliche Versorgungssicherheit im Stadtgebiet. Die Heizölpreisbindung stellt keine Einbahnstraßenregelung dar. In Zeiten sinkender ölpreise wurden die Erdgaspreise, wie zuletzt im Januar 2004, entsprechend gesenkt.
Hierzu sagt Joachim Scheurich, Geschäftsführer der Stadtwerke: „Wir geben nicht jeden Preisausschlag weiter, wie das beim Bezug von Heizöl und Benzin üblich ist. Wir bemühen uns, Schwankungen in den Bezugskosten des Erdgases zu glätten, damit der Preis für Haushalte und Kleingewerbe über einen längeren Zeitraum stabil bleibt.“

Auf Grund der steigenden Bezugskosten, die für das IV. Quartal 2005 bereits feststehen, ist das Unternehmen gezwungen, einen Teil dieser Mehrkosten an seine Kunden weiterzureichen. Den anderen Teil dieser Kosten fangen die Stadtwerke ab. Wenn die Bezugskosten für Erdgas wieder sinken, werden die Kunden durch eine Preissenkung entlastet.

Die Arbeitspreise für Allgemeine Tarife (Kleinverbrauchs- und Grundpreistarif) sowie das Sonderabkommen City Gas erhöhen sich netto um 0,37 Cent pro Kilowattstunde, das sind brutto 0,429 Cent pro Kilowattstunde.
Ein Kunde, der Erdgas zum Kochen und zur Warmwasserbereitung verwendet (ca. 7.000 kWh/Jahr), kann mit monatlichen Mehrkosten von etwa 2,50 € rechnen, ein Heizgaskunde (ca. 20.000 kWh/Jahr) plant ungefähr 7,15 € pro Monat mehr ein.
Hinzuzufügen ist, dass derzeit etwa 30 % des Gaspreises von staatlicher Seite für Steuern und Abgaben abgeschöpft werden.

Trotz der notwendig gewordenen Preisanpassung zählt die Stadtwerke Mühlhausen GmbH im thüringenweiten Vergleich weiterhin zu den günstigen Anbietern.

Quelle: Stadtwerke Mühlhausen GmbH

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