Historie

Erfahren Sie hier mehr über die Geschichte unseres Unternehmens.

2012

 


Die Stadtwerke Mühlhausen werden 20 Jahre alt und haben sich als moderner und effizienter Energiedienstleister etabliert.

Derzeit sind 73 Mitarbeiter, darunter vier Auszubildende bei den Stadtwerken und vier Mitarbeiter in der Netztochtergesellschaft beschäftigt.

Darüber hinaus erweitern die Stadtwerke Mühlhausen ihr Serviceangebot. Sie bieten ihre Serviceleistungen zusätzlich in der neuen Kundeninformation am Steinweg 77 an.

Seit Mitte Juni fährt das erste Elektroauto der Stadtwerke durch Mühlhausen. Mit einem 24 PS starken E-Motor fährt der Außendienstmitarbeiter mit der „Mia“ nun durch die Straßen von Mühlhausen. Um für die „Mia“ und weitere Elektrofahrzeuge von Kunden eine Lademöglichkeit zu schaffen, errichten die Stadtwerke eine Stromtankstelle auf dem Kundenparkplatz in der Windeberger Landstraße.

2011

 


Die Stadt Mühlhausen schließt mit den Stadtwerken neue Konzessionsverträge für die Versorgung mit Strom und Gas für weitere 20 Jahre ab. Ab 2013 werden dadurch zukünftig auch alle Ortsteile der Stadt durch die Stadtwerke mit Strom versorgt.

2010

 


Durch weitere regulatorische Anforderungen aus dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) ist die Umstellung des EDV-Systems auf ein Zwei-Mandanten-Modell erforderlich. Das neue System bildet alle Prozesse getrennt für Netz und Vertrieb ab.

Im BHKW Rodemannstraße werden zwei neue Erdgasmodule mit je 70 kW elektrischer und je 109 kW thermischer Leistung installiert.

2009

 


Die Mitglieder der Marketinginitiative Thüringer Energieversorger wählen Hamster "Horst" als ihr Maskottchen.  So wird er auch bei den Stadtwerken Mühlhausen zum neuen Werbeträger. Er ist bei allen Werbemaßnahmen präsent.

2008

 


Die Stadtwerke setzen bei der Stromversorgung verstärkt auf die Eigenerzeugung durch Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Anfang Oktober wurde im Wohngebiet Feldstraße mit dem Bau von fünf neuen Blockheizkraftwerken (BHKW) begonnen. Sie erzeugen gleichzeitig Strom und Wärme. Damit machen sich die Stadtwerke unabhängiger von schwankenden Bezugskosten und der Strombörse. 

2007

 


Seit August 2007 ist der modernisierte Kundenservice der Stadtwerke Mühlhausen in Betrieb. Er ist der neue Anlaufpunkt für alle Anfragen zum Thema Energie - egal ob Verbrauchsabrechnung oder Energieberatung. Hier findet man immer den richtigen Ansprechpartner.

Telefon: 03601 434-450 oder 451.

2006

 


Trennung von Netz und Vertrieb: Die Stadtwerke gründen die Tochtergesellschaft Stadtwerke Mühlhausen Netz GmbH.

Anlass für die Ausgründung war die gesetzliche Forderung des neuen Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG), Vertriebs- und Netzaktivitäten klar voneinander zu trennen. Dieser Vorgang wird auch als Unbundling bezeichnet.

Am 1. Januar 2007 nahm das neue Unternehmen die Geschäfte auf. 

2005

 


Das Blockheizkraftwerk (BHKW) der Wirtschaftsbetriebe in der Spielbergstraße erhält einen neuen Wärmespeicher mit 80 m³ Inhalt. Er sorgt für eine noch bessere Ausnutzung der Anlage. Hier wird Wärme in Wasser gespeichert – das schont die Kraftwerksmotoren und vermeidet den Verlust von Energie. Drei Gasmotoren arbeiten im BHKW und versorgen in Spitzenzeiten Mühlhausen mit Strom. Ein Blockheizkraftwerk läuft erst rentabel, wenn Strom und gleichzeitig die Abwärme seiner Motoren genutzt wird. Die Wärme wird nach Bedarf in das Fernwärmenetz eingespeist.

2004

 
Der Initiativkreis Thüringen "Das Erdgasfahrzeug" erhält den "Innovationspreis der deutschen Gaswirtschaft 2004 für zukunftsweisende Mobilität: Erdgas im Verkehr" .
Die Auszeichnung wird für herausragende Leistungen zur Einsparung von Energie und zur Steigerung der Energieeffizienz vergeben.
Als Mitglied des Initiativkreises freuen wir uns natürlich über diese Auszeichnung.

2003

 


Auszeichnung als "öKOPROFIT-Betrieb 2003".

Die Stadtwerke Mühlhausen GmbH wird als einer von zehn weiteren Betrieben als Mühlhäuser „öKOPROFIT-Betrieb 2003“ ausgezeichnet.

Staatssekretär Stefan Baldus (CDU) und Oberbürgermeister Hans-Dieter Dörbaum überreichten am Dienstag, den 04. November 2003 im Rathaus in Mühlhausen die Auszeichnung. Während dieses einjährigen Projektes wurde der betriebliche Umweltschutz verbessert, vor allem in den Bereichen Energie und Abfall.

Im Rahmen der "Marketinginitiative der Thüringer Energieversorger" wird eine gemeinsame Internetpräsenz der Mitglieder, bestehend aus Stadtwerken und Energieversorgungsunternehmen aus Thüringen, gestaltet. Unter www.stromvonuns.de und www.gasvonuns.de findet man interessante Themen rund um Energie.

2002

 


Die Stadtwerke beteiligen sich am Initiativkreis Thüringen "Das Erdgasfahrzeug". Gemeinsames Ziel der Träger ist, Erdgas als Kraftstoff zum Durchbruch zu verhelfen.

Derzeit sind 60 Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt. Geschäftsführer sind Regine Gierse und Joachim Scheurich.

Vernetzt: die Stadtwerke gehen o­nline.

Seit Herbst 2002 sind die Stadtwerke einer von über 40 Mitgliedern der Stiftung "Die Kilianikirche-Stiftung für Kunst und Kultur". Die Kirche soll zu einem jugendkulturellen Zentrum werden und die Theaterwerkstatt 3K soll hier ihr neues zu Hause finden. Hiermit wollen die Stadtwerke ihr Engagement auf den kulturellen Bereich ausdehnen.

2001

 


Nach nur neun Monaten Bauzeit kann das neue Schalthaus in der Windeberger Landstraße offiziell und feierlich in Betrieb genommen werden. Kosten: rund 1,3 Millionen Euro. Herr Oberbürgermeister Hans-Dieter Dörbaum sowie die Geschäftsführung der Stadtwerke drücken im Beisein von geladenen Gästen, Mitarbeitern und Pressevertretern den "roten Startknopf".

Am 31.08.2001 überträgt die CONTIGAS AG die Mehrzahl ihrer Beteiligungen auf die Thüga Aktiengesellschaft (München), darunter auch ihre Anteile an den Stadtwerken Mühlhausen.

2000

 
Die Stadtwerke werden mit mehreren erdgasbetriebenen Fahrzeugen ausgerüstet und beginnen außerdem mit dem Bau der neuen Mittelspannungsschaltanlage neben dem Umspannwerk an der Windeberger Landstraße. Ziel ist die Erhöhung der Versorgungssicherheit.

Weiterhin werden die Stadtwerke Mitglied der "Marketinginitiative der Thüringer Energieversorger" - in diesem Rahmen entstehen der "Stromi" und die Kundenzeitschrift "Gute Bekannte".

1999

 


Die Stadtwerke verstärken den Bereich Energiewirtschaft und bauen die Vertriebsaktivitäten aus. Das Stromprodukt „City-Strom“ wird eingeführt.

1998

 
Der Ersatzbau der Mittelspannungsschaltanlage im ehemaligen E-Werk kann abgeschlossen werden.

Zugleich nehmen die Stadtwerke Mühlhausen die Liberalisierung des Energiemarktes aktiv an und bewältigen die neue Herausforderung mit Bravour. Nur ein sehr geringer Anteil der Kunden wechselt zu anderen Versorgern.

1997

 
Das neue Betriebs- und Verwaltungsgebäude der Stadtwerke Mühlhausen GmbH in der Windeberger Landstraße 73 wird bezogen. Die zuvor in mehreren, über das gesamte Stadtgebiet verstreuten Gebäuden arbeitenden Beschäftigten der Stadtwerke können nun an einem Standort konzentriert werden.

Für die Kunden in Mühlhausen wird somit eine zentrale Anlaufstelle geschaffen.

1996

 
Der Erdgasbezug war in diesem Jahr erstmals größer als 400 Mio. kWh.

1995

 
In diesem Jahr werden die beiden Blockheizkraftwerke Ballongasse und Windeberger Landstraße in Betrieb genommen.

In diesem Geschäftsjahr werden die größten Investitionen in allen Sparten getätigt. Für die Sanierung des Gas-Niederdrucknetzes werden rd. 1 Mio. EUR ausgegeben und somit 420 Haushalte an das Gasnetz angeschlossen.

Nach gemeinsamen Vorarbeiten mit der Regionalbus GmbH wird die erste Mühlhäuser Erdgastankstelle für Kraftfahrzeuge in Betrieb genommen.

1994

 
Das umweltfreundliche Blockheizkraftwerk Rodemannstraße wird in Betrieb genommen.

Mit Einbringung der Wärmeversorgung zum Januar 1994 wird der Querverbund mit den Sparten Gas, Wärme und Strom hergestellt.


Anteilseigner der Stadtwerke Mühlhausen GmbH sind: 1. die Wirtschaftsbetriebe Mühlhausen GmbH mit einem Anteil von 51,0 %, 2. die CONTIGAS Deutsche Energie-AG mit 25,1 % und 3. die TEAG Thüringer Energie AG mit 23,9 %.

1993

 
Die "Gasversorgung Mühlhausen GmbH" übernimmt die Stromversorgung der Kommune von der Energieversorgung Nordthüringen AG (ENAG) und die Wärmeversorgung von der Mühlhäuser Fernwärme GmbH und bekommt gegen Ende des Jahres ihren endgültigen Firmennamen "Stadtwerke Mühlhausen GmbH". Bis zur vollständigen Geschäftsübernahme wird die Geschäftsbesorgung aber vorläufig noch von den zuvor verantwortlichen Gesellschaften wahrgenommen.

Mit der übernahme der kaufmännischen Mitarbeiter aus den Unternehmensbereichen Strom, Gas und Wasser wird im Frühsommer der kaufmännische Geschäftsbetrieb in der Windeberger Landstraße aufgenommen.

In diesem Jahr werden außerdem das Gewerbegebiet Trift und das Wohngebiet Forstberg erschlossen.

1992

 


Weil insgesamt 164 ostdeutsche Kommunen - darunter auch die Stadt Mühlhausen - vor dem Bundesverfassungsgericht die Rückgabe bzw. das Recht auf eine Neugründung von Stadtwerken erklagt hatten, werden ab Oktober 1992 die Versorgungsanlagen für Strom und Gas an die Stadt zurückgeführt. Nachdem bereits am 01.10.1991 die formelle Gründung stattgefunden hatte, folgt am 29.09.1992 die offizielle Eintragung in das Handelsregister - zunächst unter dem Namen "Gasversorgung Mühlhausen GmbH". Geschäftsführer sind zuerst Oberbürgermeister Hans-Dieter Dörbaum und Dr. Hilmar Klepp. Nach dem Ausscheiden des Oberbürgermeisters aus der Geschäftsführung werden Joachim Scheurich und Werner Hecker als weitere Geschäftsführer bestellt.



Die Umstellung von Stadtgas auf das umweltfreundliche Erdgas wurde bereits 1992 abgeschlossen.



In den Geschäftsjahren 1991/92 bis 2000/01 wurden für die Erneuerung und Erweiterung der Versorgungsanlagen rd. 46 Mio. EUR in den Bereichen Strom, Gas und Wärme investiert.

1991

 
Im Herbst ist es so weit: Nach dem Bau der Erdgasleitung Neukirchen-Höngeda-Mühlhausen und dem Aufstellen und Anschließen der Reglerstationen Felchta Weinberg, Görmar und Wendewehr heißt es: "Erdgas Marsch!" Das Zeitalter des Stadtgases ist endgültig vorbei.

1990

 
Im Jahr der Wiedervereinigung Deutschlands führen die veränderten Verhältnisse in Deutschland zur Entflechtung der planwirtschaftlich geführten volkseigenen Kombinate. Das Gasnetz in Mühlhausen wird zunächst mit in die neu gegründete Gasversorgung Nordthüringen GmbH (GNT) überführt, die Stromversorgung in die Energieversorgung Nordthüringen AG (ENAG).

Als Versorgungsziel im Bereich Gas gilt: "Jeder an jeder Stelle der Stadt so viel Gas, wie er möchte!" Das aber lässt sich mit der vorhandenen Struktur nicht realisieren. Notwendig ist eine vollständige Umstellung auf H-Erdgas und eine Druckanhebung in vielen Bereichen des Versorgungsgebietes. Die dadurch fällig werdenden Investitionen sind logischerweise enorm. Allein der Einbau der zur Umstellung benötigten 78 Schieber verschlingt rund 200.000 Euro!

1973

 
Nach 108 Jahren wird das alte Gaswerk stillgelegt - vor allem deshalb, weil Steinkohle nicht mehr in ausreichenden Mengen zur Verfügung steht. Dadurch wird das Sauerstoff-Druckgaswerk "Schwarze Pumpe", das größte seiner Art (1973) in der ganzen Welt, zum zentralen Hauptgaserzeuger.

1970

 
Eine neue Etappe der Gasversorgung in Mühlhausen wird eingeleitet: die Umstellung auf importiertes Erdgas. Das Interessante daran: für diese Umstellung liegen kaum Erfahrungen vor! Mühlhausen wird dadurch zu einer Art Prüfstand moderner Gasversorgungstechnologie. Den Anfang machen das Forstbergviertel sowie Görmar und Umgebung. Danach wird das Bahnhofsviertel umgestellt.

1965

 
Die Störanfälligkeit des Gasversorgungsnetzes nimmt drastisch zu. Die alten Rohre werden Straßenzug für Straßenzug ausgetauscht. Dabei legen die Bürgerinnen und Bürger selbst mit Hand an, um diese dringend notwendigen Arbeiten schnell und zügig zu erledigen.

1956

 
In diesem Jahr gehen zwei neue Horizontalkammeröfen mit je vier Kammern in Betrieb, so dass die Jahresproduktion deutlich erhöht werden kann. Zur gleichen Zeit wird mit dem Bau einer Ferngasleitung nach Sollstedt begonnen und 1957 werden zwei Kolbenkompressoren in Betrieb genommen, so dass insgesamt rund 7 Millionen Kubikmeter Mischgas zur Stärkung der dortigen schlechten Versorgung in den Raum Nordhausen-Sondershausen-Leinefelde abgegeben werden können.

1954

 
Es gelingt, das Erdgasfeld Großgrabe zu erschließen, so dass ab 1954 dem Stadtgas auch Erdgas beigemischt werden kann.

1948

 
Die Nachkriegszeit stellt die Stadt Mühlhausen vor große Herausforderungen. Das überlandwerk Nordthüringen GmbH Mühlhausen i. Thür. wird 1948 enteignet und kurz darauf dem VVB Energiebezirk Süd, Betriebsdirektion Bleicherode zugeordnet und mit den Betrieben der Region zusammengeschlossen.

1938

 
Die Stadtgaserzeugung wird auf moderne Horizontalkammeröfen umgestellt, um die Rentabilität zu erhöhen.

1934

 
Nachdem die Versorgung der Umlandgemeinden von Mühlhausen mit Strom schon länger vom städtischen Elektrizitätswerk aus erfolgt, kommt es 1934 nach langen Verhandlungen zur Zusammenlegung des städtischen E-Werkes und der Straßenbahn mit der überlandzentrale Mühlhausen GmbH. Im Dezember des gleichen Jahres fusionieren die beteiligten Betriebe und firmieren unter dem Namen "Elektrizitätswerk und überlandzentrale Mühlhausen GmbH", woraus 1942 das "überlandwerk Nordthüringen GmbH Mühlhausen i. Thür." wird.

1919

 
Die im Jahr 1909 erstmals geführten und dann wieder abgebrochenen Verhandlungen zwischen der Stadt und der Elektrizitäts AG Nürnberg mit dem Ziel einer übernahme des E-Werkes durch die Stadt werden wieder aufgenommen - und am 1. Januar 1919 wird der Magistrat endlich Eigentümer.

1904

 
In Mühlhausen kommt eine hochmoderne Dampfturbine mit 600 PS Leistung von der Firma Escher Wyss & Co aus Zürich zum Einsatz. Angetrieben werden zwei Gleichstrom-Nebenschluss-Dynamos, jeweils mit 3000 Umdrehungen. Davon einer für Lichtstrom ausgelegt mit Wendepolen für 220-230 V und 300 kW Leistung und der zweite für Bahnstrom mit 520 V und 100 kW Leistung und ebenfalls mit 3000 Umdrehungen. Beide Dynamos werden direkt auf einer Welle von der Dampfturbine angetrieben.

1898

 
Nachdem die Elektrizitäts AG Nürnberg (vormals Schuckert und Co.) zuvor mit der Errichtung und dem Betrieb eines Elektrizitätswerkes und der Versorgung der Stadt mit Strom beauftragt worden war, kann das innerhalb eines Jahres errichtete Werk bereits am 1. September 1898 den ersten Strom ins Versorgungsnetz einspeisen. Zuerst wird der erzeugte Strom vor allem für den Betrieb der zugleich gebauten Straßenbahn verwendet.

1870

 
Nach der Inbetriebnahme der Eisenbahnstrecke Gotha-Leinefelde werden die zur Stadtgaserzeugung notwendigen Kohlen nicht mehr per Fuhrwerk, sondern auf dem Schienenweg angeliefert.

1865

 
Die im Mai 1864 begonnenen Bauarbeiten am ersten Gaswerk Mühlhausens können bereits im Januar 1865 abgeschlossen werden. Mühlhausen erzeugt sein eigenes Stadtgas - das zuerst ganz überwiegend für die Beleuchtung von Straßen, Gassen und Plätzen eingesetzt wird. Die Gesamtlänge der Leitungen beträgt insgesamt 19.000 m. Die Zuleitungen zu den Häusern und den Straßenlaternen erfolgt über schmiedeeiserne Leitungen ohne jegliche Isolierung. 100 Kubikfuß Stadtgas kosten im ersten Geschäftsjahr 2 Taler und 25 Silbergroschen.

1860

 
Die Stadtväter Mühlhausens beschließen, ein städtisches Gaswerk zu errichten. Eine entsprechende Kommission wird eingerichtet, die die notwendigen Planungs- und Koordinierungsarbeiten übernimmt. Die Kommission entscheidet sich gegen die Vergabe der Stadtgasversorgung an Privatunternehmen und für einen Betrieb in städtischer Verantwortung.

1828

 
Der Magistrat der Stadt Mühlhausen wird mit der Forderung einzelner Bürger konfrontiert, die eine ausreichende Beleuchtung der Straßen und Gassen wünschen. Daraufhin denkt man zuerst daran, eine Straßenbeleuchtung mit Hilfe von Pech-Pfannen zu realisieren. Dieser Plan muss dann aber wieder verworfen werden. Die Verantwortlichen tendieren in den Folgejahren immer mehr zu einer Straßenbeleuchtung mit Stadtgas, wie dies verschiedene englische Städte schon seit längerem praktizieren.